Alzheimer oder Demenz - wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Alzheimer und Demenz begegnen uns oft und werden nicht selten synonym verwendet. Dabei ist der Unterschied ganz entscheidend:

Demenz ist kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Symptomen, die das Gedächtnis, das Denken und andere geistige Fähigkeiten betreffen. Diese Symptome können durch unterschiedliche Erkrankungen ausgelöst werden – manchmal sogar durch behandelbare Ursachen wie Vitaminmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung.

Alzheimer hingegen ist eine konkrete Erkrankung und zugleich die häufigste Ursache für Demenz. Sie gilt als fortschreitende, nicht heilbare Gehirnerkrankung, bei der nach und nach Nervenzellen absterben. Verantwortlich dafür sind krankhafte Eiweißablagerungen im Gehirn, die die Kommunikation zwischen den Zellen stören. Das Denken, Erinnern, Erkennen – alles wird allmählich beeinträchtigt.

Während manche Formen der Demenz gestoppt oder sogar gebessert werden können, ist das bei Alzheimer bislang nicht möglich. Auch das macht den Unterschied relevant – gerade im Hinblick auf Früherkennung und Versorgung.

Und noch etwas: Demenz kann Menschen jeden Alters betreffen. Alzheimer tritt zwar überwiegend bei älteren Menschen auf, kann aber in seltenen Fällen auch schon in jüngeren Jahren beginnen.

Je besser wir verstehen, was hinter den Begriffen steckt, desto besser können wir Menschen mit Alzheimer oder anderen Demenzformen begegnen – mit Empathie, Wissen und echter Unterstützung.

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